venerdì 12 febbraio 2010

Schulleitung Schulentwicklung Autonomie

Die  Themen Schulleitung und Schulentwicklung  sind " in ". Das làsst sich aus bildungs politischen Verlautbarungen genauso ablesen  wie aus einer Vielzahl  von Publikationen ,die in den letzten Jahren  zum Komplex Schulentwicklung  erschienen sind  ( Dalin/Rolff 1990 , Regenthal 1992, Philipp 1992,Bildungskommission NRW 1995,Keller 1997, Schubert 1998,Eikenbusch 1998, Schratz/Steiner(Lòffler  1998,Bastian 1998,Klippert  2000).(www.beltz.de )(www.ds.lascuola.it ).
Die  heutigen Ansprùche  und Konzepte stellen ùber weite Strechen auf das Gesamtsystem Schule sowie  auf schulinterne  Reflexionen  und Verànderungen nach dem Prinzip  der " Selbsterneuerung "  ab. Das heisst,den Kollegien  wird nahe gelegt,sich in eigener Regie auf den Wege  zu machen  und die bestehenden Herausforderungen  und Probleme  in der Schule zu lòsen. Das ist die Rede  von
- Selbstorganisation und Schulautonomie
- Budgetierung und Evaluation
- Schulprogramme und Schulprofilen
- Qualitàtssicherung und Qualitàtsmanagement
- Organisationsentwicklung  ( OE) und Corporate Identity .

Diesen und anderen  Schlagworten  ist eienes gemeisam:  sie werden  von vielen Akteuren  in den Schulen  als eher abgehoben , praxisfern  und in gewisser Weise auch bedrohlich  wahrgenommen.Bedrohlich  deshalb , weil viel  gefordert, aber wenug  konkrete Unterstutzung angeboten wird.
Kein Wunder also, dass sich viele Lehrkràfte ( und auch Schulleiter) hòchst skeptisch  und/oder irritiert  zeigen, wenn ihnen Schulentwicklung in obigen Sinne nahegelegt wird,haben sie doch den nicht  ganz unbegrundeten Verdacht, dass die  ganze Schulentwicklungseuphorie am Ende doch wieder nur in aufwendige Arbeitsbeschaffungsprogramme  einmùndet, die fùr die Bewùltigung des Schul- und Unterrichtsalltags wenig bringen.
Die leicht 50 und mehr Prozent der Lehrerschaft ( http://www.bllv.de/ /cms ) sprechen immer mehr ùber ein nicht bekanntes " Mittelfeld ", wenn sie zuerst ùber die Schulentwicklung  reden mòchten.Dieses "Mittelfeld "làsst sich erfahrungsgemàss auf Innovatiiosprozesse  nur dann ein, wenn sie ùberschaubar sind, ni cht zu viel Arbeit machen uund mòglichst bald greifbare Erfolgserlebnisse und  Entlastungsperspektiven im alltàglichen Unterrichtsbetrieb versprechen. Und da  die konstruktive Mitarbeit dieses " Mittelfeldes "  eine entscheidende Voraussetzung  dafùr ist , dass Schulentwicklung nachhaltig  im Gang kommen kann,mussen vielerorts ganz erhebliche Abstriche vom shizzierte OE Konzept gemacht werden Daraus  ergeben  sich folgende Ueberlegungen  und Konsequenzen :
- Schulentwicklung  muss dort ansetzen ,wo das Gros der Lehrkràfte Probleme hat  und nachhaltigen Innovationsbedarf signalisiert:
-  Schulentwicklungsprozesse mùssen ùberschaubar sein und dem Gros der lehrkràfye das Gefùhl vermitlen, ! " das pachen wir  ":
-  Schulentwicklung  - wie auch Schulleitung - braucht  unterstùtzende Rahmenbedingungen , die Mut machen und wirksames innovatives  Handeln  gewàrhrleisten ;
-  Schulentwicklung  setzt voraus , dass sich  die schulische Akteure  bereit und in derLage sehen, Neues zu versuchen Und das verlaungt einschlàgige Fortbildung.
-  Schulentwicklung  muss so angelegt  sein, dass sie rasch zu greifbaren Erfolgserlebnissen auf Lehrer - wie auf  Schùlerseite fùhrt;
-  Schulentwicklung muss  die aktuelle Unterrichtskritik reflextieren  und einen ùberzeugenden Beitrag zur Effektivierung  der schulischen  Bildungsarbeit leisten.
Dies  alles spricht dafur, den Unterricht ins Zentrum des Schulentwicklung  zu stellen. Der Unterricht ist nicht nur der Kernbereich der Lehrertàtigeit ,sonder er stellt auch  und zugleich ein àussert virulentes Problemfeld dar,das viele Lehrkràfte  verunsichert, belastet und nach neuen Formen  des Lehrens  fragen und suchen làsst.
So  gesehen  hat Johannes  Bastian zweifellos recht, wenn er konstatiert :
" Alle Bemùhungen um Schulentwicklung bleiben holl, wenn sie den Unterricht nicht erreichen(Bastian 1997,s.6). Ganz àhnlich argumentiert Hilbert Meyer ,wenn er darauf hinweist, dassSchulentwicklung schliesslich kein Selbstzweck  sei. Ihre einzige Legitimation  liege darin, das Lehrern,Lernen und Leben in der Schule humaner und erfolgreicher zu machen( vgl. Meyer 1997, s.47 )..
Auch  in anderen aktuellen Publikationen zum Thema Schulentwicklung wird mittlerweile der zentrale Stellenwert der Unterrichtsentwicklung herausgestellt  (vgl. Schratz(Steiner -Lòffler 1998,s.41).Diese Akzentsetzung kann hier  nur zugestimmt  werden,da es im unterrichtlichen Bereich in der Tat eine Menge  zu veràndern  und zu verbessern  gilt, was im besten Sinne des Wortes zukuntsgerichtete und zukuntsgerechte  Schulentwicklung ist.   vi.ga

Literaturverzeichnis

- Bastian J, Auf dem Weg zum Schulprogramm,Schulpàdagogische und bildungspolitische Annerkungen , in :Pàdagogik 2,1998, s.6 ff
- Bildungskommission NRW: Zukunft der Bildung - Schule der Zukunft.Denkschrift  in Aufytag  der Ministerpràsidenten  des Landes Nordrhein -Westfalen,Neuwied  u.a.1995
-  Klippert H. Auf dem Wege zur einer neuen Lernkultur.Pàdagogische Schulentwicklung in den Regionen  Herford und Leverkusen,Gùtersloh, 1999
-  Klippert H. Pàdagogische Schulentwicklung. Planungs-und Arbeitshilfen zur Fòrderung einer neuen Lernkultur.Beltz Verlag,Weinheim u.Basel, 2000
-  Meyer H. Schulpàdagogik .Band II: Fùr Fortgeschrittene,Berlin, 1997
-  Rolff H.-G. u.a.  Manual Schulentwicklung .Handlungskonzept zur  pàdagogischen Schulentwicklungsberatung, Weinhein u.Basel, 1998
-   Schratz M./Steiner-Lòffler U. : Die Lernende Schule. Arbeitsbuch  pàdagogische Schulentwicklung ,Weinhein  u. Basel,1998
-  Schubert G. Schulentwicklung konkret.Projekte,Organisieren,Praxis.Weinheim u.Basel,1978
-  Gazerro V. Lingua intercultura integrazione.2008 Anno europeo del dialogo interculturale.Plurilinguismo in Italia e in Svizzera, DZI St.Gallen, 2009.
-  Gazerro V. Dirigenza scolastica: comunicazione responsabilità e autonomia.Sfide per le istituzioni scolastiche italiane, Guerra edizioni, Perugia 2009 - ( ww.edizioni-guerra.it )









Nessun commento: